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Erfahrungsberichte

"Intensiv und Gezielt mit dem Lokomat und dem Ekso" von Michi T.

17.07.2020
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Revigo, heisst es, ist ein Trainingszentrum – und ja, ein solches ist es wahrlich. Trainiert werden hier nicht nur der Körper und seine Funktionen, auch der Kopf hat hier einiges mehr zu leisten als bei einer normalen Physiotherapie.

Aufgrund einer chronischen Krankheit besuche ich schon seit Jahren die Physiotherapie und erziele dabei auch Fortschritte. Wenig hilfreich war ein Sturz, welcher mich im Behandlungsverlauf zurückwarf. Dies zwang mich zu einer längeren Phase, in welcher ich vermehrt immobil war und sich die Auswirkungen meiner Krankheit verstärkten.

Nach dieser Zeit habe ich mich dazu entschlossen, im Revigo mit dem Training zu beginnen. Mein Ziel ist es, dass sich mein Körper den schlechten Angewohnheiten entledigen soll, welche er sich in den letzten Monaten angeeignet hat. Ein intensives Training im Revigo soll helfen, meine abgebaute und verkürzte Muskulatur als auch verschiedene Bewegungsmuster wiederherzustellen.

Die technologie-unterstütze Trainingsmethode ist eine perfekte Methode für mich. Der Lokomat lässt mich meine Bewegungen korrekt ausführen und unterstützt mich. Ebenso fühle ich mich im Gerät sicher und kann dabei durch verschiedene Programme und Spiele in jedem Training ein bisschen weiter aus meiner Komfortzone gehen. Neben dem Lokomat habe ich mit dem Ekso viele Schritte gemacht. Beim Ekso konnte ich mich gezielt auf die einzelnen Bewegungsabläufe konzentrieren und dabei die Gewichtsverlagerung beim Laufen üben. 


 

"Mit dem Lokomat die Laufstrecke und das Gangbild verbessern, um damit einzelne Alltagsaktivitäten zu vereinfachen." von Mireille G.

01.07.2020

1998 wurde bei mir MS diagnostiziert. Anfangs ging alles noch ohne grosse Einschränkungen. Leider hat sich durch die vermehrten Schübe, mein Gesundheitszustand verschlechtert. Die Schübe kommen in unregelmässigen Abständen. Die ganze linke Körperhälfte ist beeinträchtigt, so dass ich Mühe habe, beim Laufen das linke Bein zu heben und nach vorne zu bringen. Auch fällt es mir schwer, Treppen zu steigen.

Um weiterhin aktiv und selbständig zu bleiben, zu arbeiten und Autofahren zu können, trainiere ich täglich zu Hause nach Anleitung der Physiotherapeutin. Um das Gehen am Rollator zu erhalten und die Gehstrecke zu verbessern, trainiere ich im Revigo auf dem Lokomat. Mir gefällt es, dass man spezifisch auf meine Bedürfnisse eingeht und entsprechend dem Fortschritt die Therapie anpasst. Wenn immer möglich, laufe ich im dynamischen Bereich und mit viel Eigengewicht. Dadurch erhöht sich der Druck beim Erstkontakt. Ich erhoffe mir, dass sich dadurch auch meine Knochen stärken.

Mit Hilfe des Lokomat habe ich die Möglichkeit, eine längere Zeit das Laufen aktiv zu beeinflussen und somit die Laufstrecke und das Gangbild zu verbessern. Ich habe grosse Freude, wenn ich bei gewissen Tätigkeiten im Alltag, wie zum Beispiel vom Auto aussteigen, merke, dass sie mir leichter fallen. Solche Momente geben mir einen zusätzlichen Schub für das regelmässige Training mit dem Lokomat.

 

"Wieder gehen zu lernen! Mit der C-Mill unterwegs zu mehr Selbstständigkeit nach dem Schlaganfall" von Margrith W.

31.05.2020

Wissen Sie, wie schwer Gehen ist? Ich hätte es nie gedacht. Das Kleinkind rutscht auf dem Boden herum, versucht sich aufzurichten, fällt hin, versucht es erneut und landet wieder auf dem Windelpack. Irgendwann geht es, das Kind lacht und freut sich! Muss man als Erwachsener wieder Gehen lernen, ist es um einiges schwieriger.

Nebst der Physiotherapie im herkömmlichen Sinn unterstützen mich bei Revigo die Roboter unterstützten Geräte Lokomat und C-Mill. Der Lokomat „zeigt“ mir das richtige Gehen. Mir kommt vor, er lässt mich fühlen, wie ich richtig gehen sollte. Ich komme mir vor wie auf einem Marathon. Schritt um Schritt, im eigenen Tempo, viel Schweiss und Ausdauer, nähere ich mich dem Ziel.

Die C-Mill ist ein Laufband, auf dem ich lerne, mein Gehen zu verbessern, Gegenständen auszuweichen und das Gleichgewicht zu trainieren. Ich konzentriere mich: „Ferse aufsetzen, abrollen auf Fussspitze, Schritt mit dem anderen Bein... und wieder Ferse, Fussspitze, Schritt...“. Hundertmal, tausendmal, unendlich viele Male, mache ich immer wieder die gleiche Bewegung. Später auch volle Konzentration mit dem Gehstock! Nur wenn ich den Ablauf richtig lerne, kann ich profitieren. Durch das Training auf dem Laufband fühle ich mich immer sicherer im Alltag. Mein Ziel, wieder mit den ÖV unterwegs zu sein, rückt näher.